Kantonsratswahlen 2011
Die Wahlplattform
ausführlich nach Kapite
- Wir wollen einen starken und ökologischen Kanton
- Wir wollen einen gerechten Kanton
- Wir wollen einen gesunden und sozialen Kanton
- Wir wollen einen innovativen Kanton
- Wir wollen einen klugen Kanton
- Wir wollen einen fairen Kanton
- Wir wollen einen integrativen Kanton
- Wir wollen einen Kanton, in dem die Gleichstellung von Frau und Mann Realität ist
- Wir wollen einen Kanton zum Wohnen und mit guter Lebensqualität
Wir wollen einen starken und ökologischen Kanton
Zürich ist dank der Schweizerischen Nationalbank, einer einigermassen ausgebauten Arbeitslosenversicherung und internationaler Investitionsprogramme relativ gut durch die Krise gekommen. Der Kanton Zürich ist heute einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte der Welt – obschon der Finanzplatz geschwächt ist. Aber infolge Verschuldungskrise, Klimakatastrophe usw. ist auch die Zürcher Wirtschaft in einem labilen Gleichgewicht. Attraktive Arbeitsplätze in der Realwirtschaft sichern heisst deshalb:
- Der Kanton Zürich muss sich aus dem Würgegriff und der Abhängigkeit vom Finanzsektor befreien. Wirtschaftsförderung muss als Mittel der Diversifizierung verwendet werden, um konsequent zukunftsfähige Bereiche zu entwickeln.
- Der Finanzplatz ist immer noch ein „Klumpenrisiko“ für den Kanton. Der Kanton setzt sich für eine strikte Regulierung des Finanzplatzes ein (Weissgeldstrategie, Stärkung ZKB, Erhöhung Eigenmittelreserven, Regulierung und Besteuerung von Boni usw.).
- Der Kanton unterstützt die „ökologische Wende“ der Zürcher Wirtschaft in Richtung Cleantech und CO2-freie Produktion. Nachdem die Stadt Zürich den Ausstieg aus der Atomwirtschaft beschlossen hat, muss jetzt der Kanton nachziehen und den Weg weisen zu einer Zukunft mit erneuerbaren Energien.
- Die grossen Infrastrukturprojekte in den Öffentlichen Verkehr (Brüttener Tunnel, Glattalbahn bis Uster usw.) sind als wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Attraktivität und zu einer ökologischen Wende möglichst schnell zu realisieren.
- Öffentliche Aufgaben gehören in die öffentliche Hand. Wir lehnen die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen ab und setzen uns ein für einen starken Service Public.

