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Aktuell

07.09.10 11:24

Lauf gegen Rassismus: Sonntag, 12. September 2010, 10:00 - 14:00 Uhr

Hier können Sie sich online anmelden, mitlaufen oder Sponsor werden. Und natürlich freuen wir uns...

17.08.10 17:35

Diskussionsveranstaltung zur Revision der Arbeitslosenversicherung (eidg.Abst.26.09)

Mittwoch, 25. August 2010, um 20 Uhr

Im Grossen Etzelsaal bei der kath. Kirche Wädenswil

16.08.10 14:33

Wechsel im Sekretariat des GBKZ

Sibel Karadas übergibt Stab an Roland Brunner

Willkommen beim Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich

 

Laufende Aktionen und Kampagnen des Gewerkschaftsbundes

 

AVIG-Referendum

Mit der 4. AVIG-Revision hat das Parlament die Arbeitslosenversicherung massiv verschlechtert. Leidtragende sind vor allem ältere und junge Arbeitslose. Auf die Kantone kommen hohe Mehrausgaben zu.
Die Verschlechterungen:

  • 400 Taggelder nur noch für einen Teil der Arbeitslosen, bei vielen über 55-Jährigen weniger Taggelder ausbezahlt, bestimmte Arbeitslose bekommen nur noch 90 Taggelder.
  • Arbeitslose ohne Kinder müssen bis zu 20 Tage auf das erste Taggeld warten
  • Der Zwang, jede Arbeit anzunehmen- auch miserabel bezahlte-wurde verstärkt
  • Kantone mit hoher Arbeitslosigkeit dürfen die Bezugsdauer für Taggelder nicht mehr erhöhen
  • Trotz Leistungsabbau werden die Lohnabzüge erhöht

Die SGB-Gewerkschaften und weitere Organisationen haben erfolgreich das Referendum gegen diesen unfairen und unsinnigen Leistungsabbau ergriffen und die Vorlage kommt am 26. September zur Volksabstimmung.
Weitere Informationen und Materialbestellung unter: www.avig-online.ch 

AVIG-Revision: Mehr zahlen für weniger Leistung? Nein!

Leserbrief von Julia Gerber Rüegg, Präsidentin des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich und Kantonsrätin

Die Arbeitslosenversicherung ist hoch verschuldet und muss saniert werden – darin sind sich alle einig. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Im Jahr 2003 wurden die Lohnbeiträge an die Arbeitslosenversicherung aufgrund falscher Annahmen von 3 auf 2 Prozent gesenkt und die Solidaritätsabgabe von 2 Prozent für TopverdienerInnen ab einem Einkommen von 126'000 Franken gestrichen. Es war insbesondere ein Fehler, die hohen Einkommen zu entlasten. Denn genau dieses Geld fehlt heute. Die neue Vorlage des Parlamentes sieht nun aber vor, dass nur der Beitrag für NormalverdienerInnen erhöht wird. Für Einkommensteile zwischen 126'000 und 315'000 Franken soll er lediglich 1 Prozent betragen, und über 315'000 Franken wird gar kein Beitrag erhoben. Im Klartext heisst das, dass die Manager, welche die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise wesentlich zu verantworten haben, nicht in die Pflicht genommen werden. Dafür sollen ältere Arbeitnehmende, Junge und Wiedereinsteigerinnen die Folgen der verfehlten Entlastungen der letzten Revision und der Krise allein tragen, indem sie mehr zahlen für weniger Leistung. Und weil das nicht aufgeht, werden zusätzlich die Gemeinden und Kantone mit Steuergeldern in die Bresche springen müssen. Diese Revision ist ungerecht und ein finanzpolitischer wie volkswirtschaftlicher Unsinn. Sie verdient ein deutliches Nein! Nur so wird der Weg frei für eine sichere Arbeitslosenversicherung ohne unzumutbare Leistungskürzungen, in die alle gleich viel zahlen.

 

 


Aktionstag der GBKZ-Frauenkommission vom 14. Juni 2010

Zürcher Gewerkschaftsfrauen haben am 14. Juni auf Zürcher Plätzen nachgefragt: müssen wir Frauen 20 Jahre nach dem Frauenstreik am 14. Juni 2011 ein deutliches Zeichen setzen? Impressionen vom Aktionstag finden Sie HIER.
Wir wollen Ihre Stimme! Was sagen Sie dazu? Müssen wir Frauen wieder streiken? Die Umfrage vom Aktionstag wird auf unserer Website online weitergeführt. Zur Umfrage